Donnerstag, 18. September 2008

Cylo Sportif York, Sonntag dem 14. September 2008 und die Woche danach

Nachdem Peter vor einigen Wochen erwähnt hat das es dieses Rennen geben wird, hatte ich mir schon gedacht dass ich da mitfahren werde. Da ich leider nicht für das South Perth Rouleurs Team starten konnte, hatte ich jedoch die Möglichkeit für das Rio Tinto Team zu starten. Da es die Wahl zwischen 35 km (das machen wir nicht, da brauchen wir ja gar nicht anfangen zu fahren), 70 km (naja, dann kann ich ja auch gleich die lange Strecke fahren, sind ja eh nur ein paar Kilometer mehr) und 106 km (ah, hier geht’s los). Mark hatte mir angeboten das er mich nach York mitnimmt. York war die erste Inlandsiedlung in Western Australia. York wurde 1831, nur 2 Jahre nach Perth, gegründet. Heute leben in York ca. 3300 Personen. Die ganze Stadt, nun ja, für europäische Verhältnisse sicher sehr übertrieben, schien auf den Beinen zu sein. Zusätzlich zu der Bevölkerung eines Dorfes waren Sonntag auch noch 660 Radfahrer und einige Andere in der Stadt. Neben unserem 5 Mann starken Rio Tinto Team gab es auch noch ein Rio Team für die kürzere 70 km Strecke. Und dann waren da ja noch die SPR Jungs und Mädels für 106 und 70 km. 08:45 Uhr ging es los mit den ersten Gruppen und wir waren 8:48 dran. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen nicht zu schnell zu starten, aber andererseits wollte ich auch mit der Gruppe fahren mit der wir gestartet sind. Nach ca. 10 km gab es den ersten Bruch in der Gruppe und ich war nur noch der einzige aus unserem Rio Team mit dem Kern der Gruppe. Der starke Wind von vorn auf dem Hinweg machte das Fahren nicht einfach, sodass wir versuchten im Belgischen Kreisel das Tempo hoch zu halten. Wenn man hier den Anschluss an die Gruppe verliert ist sie weg und man darf entweder um den Anschluss kämpfen oder auf die nächste, langsamere Gruppe warten, oder sich selbst gegen den Wind kaputt fahren. Mark erinnerte mich daran das ich die Lücken schließen solle, und es ging wirklich einfacher danach. An einem Bahnübergang an dem die Schienen nicht rechtwinklig zur Straße verliefen geschah dann auch der erste Sturz bei uns in der Gruppe. Der Fahrer links vor mir zog nach rechts um die Schienen im rechten Winkel zu nehmen. Der Hintermann berührte sein Hinterrad und ich konnte gerade noch so am Sturz vorbei fahren. Weiter ging es im belgischen Kreisel gegen den Wind. Das Tempo blieb hoch, jedoch musste ich kurz vor dem Wendepunkt etwas essen. In dem Moment schraubten die Jungs das Tempo noch ein wenig höher und das war es dann mit der schönen Gruppenarbeit für mich! Von nun an allein weiter. Ab und an kamen mal noch ein paar Gruppen vorbei, einige von denen konnte ich länger halten als andere. Der Wind kam auf dem Rückweg auch nicht so recht von hinten, es war mehr wie von der Seite, komisch war es in jedem Fall. Circa 30 km bin ich an Michael vorbei gefahren der im Straßengraben stand und sein Hinterrad hatte er in der Hand – Platten! Das ganze dann auch nochmal also hat er glaube ich dreimal geflickt. Auf dem Weg zurück in die Stadt gab es dann nochmal kräftigen Gegenwind, ein wenig Regen und auch ein weiterer Sturz mitten in einer großen Gruppe durfte nicht fehlen…
Nach dem Event gab es dann noch Mittagessen in der Stadthalle sowie kurze Ansprachen von den Veranstaltern und eine Auslosung von ein paar Preisen. Mir tat alles weh, aber es war wirklich super und ich werde versuchen auch bei den nächsten beiden Rennen hier dabei zu sein. Das eine wird in Northam, nördlich von York, und das andere in den Perth Hills, wo wir immer unsere Sonntagsrunde drehen, sein. Noch drei bzw. vier Wochen hab ich da noch!
Am Montag hatte ich dann noch meinen Fitness Test. Mit dem Muskelkater war das nicht ganz so lustig, aber ich bin topfit! HAHA! Ich habe, ganz so wie Anne auch, eine ausgezeichnete Ruheherzfrequenz. Ich denke dass mit der Arbeit von Minemax ein solcher Ruhepuls einhergeht!
Montag habe ich dann mit einem neuen Langzeitplan angefangen. Diesmal mit 220 Mio. t pro Jahr. Und was soll ich sagen, ich arbeite immer noch daran und bin gerade mal bei 2020.
Morgen Nachmittag habe ich noch ein technisches Meeting, da wird es Präsentationen und danch Getränke im Hotel gleich neben unserem Hochhaus geben.

Bis bald… Euer Heiko

1 Kommentar:

Malice hat gesagt…

Gut, dass du nich gestürzt bist sonst hätten wir dich noch im Krankenhaus in Perth besuchen kommen müssen. Es hört sich wirklich anstrengend an, aber bi den nächsten rennen wird es bestimmt noch besser ;)
liebste Grüße aus Helsinki
Maxi